18 März 2009

India: The incredible MandremGang @ MB!

Was für ein Highlight! Was für eine RIESIGE Vorfreude!
Corinna, John, Mia & Rog – meine geliebten Freunde von zu Hause!
Alle kommen sie nach Goa, für ein wunderschönes Wiedersehen, für gemeinsame Ferien, für action & unendlichen Spass (as usual, wenn wir zusammen die Welt auf den Kopf stellen;-) – und natürlich um den berühmten Strand von Goa kennen zu lernen, mit all seinen berühmt-berüchtigten Eigenschaften - und um selbst zu sehen, warum all die Hippies in den späten Sechzigern hierher ausgewandert sind...

Nachdem zuerst Südgoa mit dem berühmten Palmenstrand Palolem der Favorit für unser Treffen war, hat dann doch Nordgoa das Rennen gemacht! Mein geliebtes Nordgoa, wo ich ja erst grade vor wenigen Tagen abgereist bin um mit Meik & Philipp Kerala zu bereisen... ja hierher kommen wir nun wieder, direkt mit dem Zug eingefahren, um unsere Freunde zu treffen... Ich freute mich ja soooo fest auf diesen Moment. Und bald sollte er da sein!

Co & John waren die ersten, die ein paar Tage vor unserer Ankunft bereits gelandet waren – und während dem sie ihre ersten Tage, noch 'vom Sturm' verschont, ruhige Momente à deux im tollen Rivercat geniessen konnten, haben sie sich umgeschaut und ein BungalowResort passend für uns alle gesucht. Ein Ort, wo wir sieben uns treffen können und wo wir für den Start erst mals ne Bleibe haben.
Der Plan war gut - aber nicht grade einfach für die beiden! Die Qual der Wahl (Nordgoa ist nicht klein;-), und hinzu kam, dass sie allen diversen Vorlieben von jedem von uns gerecht werden wollten und obendrauf musste dann das Wunsch-Resort auch mit so viele freien Bungys überhaupt ausgestattet sein... There we go - und trotz allen Schwierigkeiten, sie haben was gefunden: und was für ein toller Fund!

The Dunes, am Strand von Mandrem!
Ich musste ja so schmunzeln, als ich in in den Bergen von Kerala das Mail mit der Information für unseren Treffpunkt empfangen habe. The Dunes, welches ich bestens kenne. Man kann beinahe sagen, ein freudiges Heimspiel für mich ;-).

Meik, Philipp und ich fuhren mit dem Taxi direkt vom Bahnhof nach MandremBeach, ungeduldig sassen wir auf der Rückbank und konnten es kaum erwarten endlich anzukommen. Und dann war es soweit: Unser Fahrer hielt an – und kaum ausgestiegen, rannte ich in Richtung Bungys...
Noch bevor ich weit gekommen war, noch aus einer guten Distanz Entfernung, hab ich sogleich Co entdeckt. Also bessergesagt, ich hab eine Person gesehen, und trotz der Weite, ich hab sofort gewusst: das ist Co...!
Sie war soeben aus einem Bungy rausspaziert... Ich hab innegehalten und einfach geschaut – und wie wenn sie es gespürt hätte – sie drehte sich um und wir haben uns trotz der Entfernung direkt in die Augen geschaut! Was für ein Moment! It has been so long ago... und schon rannte ich zu ihr...
Jupieee! Lange Umarmungen und viele Küsse... John und Co – my dear & beloved friends!

Ich war so happy – konnte es kaum glauben...
How much I’ve missed them!!!!

Wir haben dann zwischen Quatschen und Erzählen, Sachen zeigen, geniessen und vielen Freudesmomenten, gleich mal unsere Bungy‘s bezogen; Mehrzahl, versteht sich... und irgendwie war das ein komisches Gefühl, denn seit Langem zogen ‚meine Jungs‘ und ich nun das erste Mal ‚getrennt‘ in unsere Bleibe ein: ich werde mit meiner gliebten Mia hausen (die bald ankommen wird) und Meik & Philipp einen eigenen Bungy haben.
Diesen Schock erst mal überwunden (*smile*) warfen wir uns in die Badehosen und sind ab zum Strand.
Ja und ein paar Stunden später – wir haben sie schon ein Momentchen erwartet und waren drum mit einer hohen Spannung der Vorfreude aufgeladen, vor allem ich natürlich ;-); war es dann soweit! Ich stand grade an der Strasse, sehnsüchtig am Schauen, da fahren sie ein – wie man sieht schon richtig in Ferienstimmung und mit dem Driver am Blödeln;-).

Mia & Rog... Erneut lange und dicke Umarmungen, Gefühle... Freude pur! Und unser Team war komplett! „The incredible MandremGang @ MandremBeach (MB)“ – wie es später in die Geschichte eingehen sollte...

Meine tiefe Freude kann ich nicht in Worte fassen – hier würde jeder Versuch klanglos scheitern... und deshalb versuche ich es auch gar nicht. Vielleicht sieht man auf den Bildern ein bisschen von dem, was ich fühlte und wie glücklich ich war, dass ich meine Freunde treffen durfte.
Wir haben unsere gemeinsamen knapp zwei Wochen in vollen Zügen genossen. Haben jeden Moment ausgekostet... er-lebt... geschmeidig relaxed... und einfach unendlich viel gelacht!

Wir waren schön traditionell natürlich auf all den Märkten, die Goa zu bieten hat: the night-market (welcher grade erst wieder statt fand nachdem er seit den November-Anschlägen in Mumbai mehrere Monate nicht mehr durchgeführt wurde), auf welchen ich mich riiiesig freute – und wo wir auch trotz stehender und (nicht nur für mich) stark unerträglicher Hitze – mitten in der Nacht, versteht sich - viel Spass hatten... und wo sogar ich auf meiner kurzen Shoppingtour was ergattert habe ;-). Dann natürlich auf dem Flea Market in Anjuna, Mittwoch Nachmittag, erneut in brütender Hitze. Da, wo Phillip mit grossem Abstand den Preis für die besten Errungenschaften gewonnen hat. Die Kuh-Statue, die beim Vorführen am Strand, wo wir genüsslich die Sonnenuntergangsstimmung feierten, auch sogleich Kult-Status erreicht hat!
Und dann der dritte Markt im Bunde, in Mapsa auf dem local market, wo man noch erfahren und erleben kann, wie die Einheimischen ihre Einkäufe tätigen und wo die Stände noch ausschliesslich von Goanern geführt werden. Und hier natürlich kamen wir nicht umhin, uns anschliessend das traditionelle Dosa-Essen in dem Restaurant, wo ich auch immer mit Clive und den Yogi’s war, zu gönnen.
Ja, auf allen drei Markt-Abenteuern haben wir ‚Goa‘ erlebt, kennen gelernt und sind tief in die Farben, Formen und Düfte eingetaucht.

Die ausschliesslichen Sonnentage genossen wir mit Spaziergängen ein bisschen gen Norden oder Süden am Strand entlang ... haben hier und da was Tolles entdeckt, uns natürlich genüsslich im Massage-Schuppen (John’s exellente Entdeckung) massieren lassen, im Rivercat edel gefrühstückt, im Meem’s eine open-air-cinema-night erlebt (‚Slumdog millionaire‘ zum etwa dritten Mal für mich;-), die feinen MixedFruitLassie’s im WorldsEnd geschlürft und - natürlich - auch das Tanzbein an Goa’s berühmt-berüchtigten Parties geschwungen. Mal am Strand (an der Bar gleich nebenan – so viel zum Thema ‚wir-haben-alles-was-man-sich-wünschen-kann-im-Umkreis-von-wenigen-Metern‘;-) und dann das Highlight: eine Clubbing-Night der ganz aussergewöhnlichen Sorte, in Anjuna – wo die Drinks nach Bezahlung eines stattlichen Eintrittspreises, dann 4free waren – was aber nicht der Grund für das in die Memoiren eingehende Erlebnis ist ;-) oder dass die Details hierzu einstimmig zensuriert wurden – I’m sorry;-)!


Trotz der einmaligen und unvergesslichen Ausflüge haben wir viele Momente in unserem ‚zu Hause‘, im Dunes @ MB genossen. Wieso auch fort gehen, wenn wir alles was man sich wünschen kann, bei uns hatten – die Menschen nämlich, die man lieb hat, mit denen man lachen & geniessen kann und mit denen man sich wunderbar und tief im Herzen wohl fühlt!